Die digitale Zukunft des Geldes


Eine Technologie verändert die Welt: blockchain

Führende Finanzinstitute und Wirtschaftskapitäne investieren in diese Technologie der sicheren Datenübertragung und -dokumentation. Ein neues Zeitalter dezentraler, digitaler Währungen steht uns bevor.
Früher waren Währungen stabil durch Goldreserven. Heutzutage wird Geld nach Belieben der Regierungen bzw. staatlichen Zentralbanken gedruckt - sogenanntes Fiat-Geld erschaffen.
Volkswirtschaften, die Fiat-Geld verwenden, laufen zwangsläufig in eine Überschuldungsfalle. Gutes Geld entsteht im freien Wettbewerb, nicht durch eine staatliche Umverteilungs- und Transfermaschinerie.
Kryptowährungen, wie z.B. BitCoin oder Ethereum werden durch Rechnerleistung digital geschürft (Mining).
Die Menge durch mathematische Algorithmen limitiert und somit inflationsgeschützt. – Die Nutzer selbst und keine Institution geben dieser "Währung" seinen Wert.
Im Unterschied zu den meisten anderen Kryptowährungen bietet Ethereum die Möglichkeit, programmierbare und intelligente Verträge, Smart Contracts, sicher zu schließen. Es kann dadurch Notar-Dienstleistungen ersetzen und erweitern.
Frankfurt, Heimat der EZB.

Der Geldmarkt wird sich grundlegend wandeln. Die Banken in der heutigen Form werden zukünftig nicht mehr gebraucht.
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Die Block­chain ist ein dezen­tra­les Kas­sen­buch (Jour­nal), in dem alle Trans­ak­tio­nen bei allen Teil­neh­mern gespei­chert wer­den. Ban­ken und Finanz­dienst­leis­tungs­in­sti­tu­te wol­len mit der Block­chain Trans­ak­tio­nen schnel­ler, effi­zi­en­ter und siche­rer zu machen.

Die Block­chain könn­te ein welt­wei­tes Netz­werk zwi­schen Pri­vat­an­le­gern, Ban­ken und Bör­sen span­nen. Kauft ein Pri­vat­an­le­ger eine Aktie, wür­de die Über­tra­gung des Besitz­rech­tes sofort in einem digi­ta­len Regis­ter erfasst und veri­fi­ziert. Bis­her brau­chen Anle­ger dafür eine Bank, die den Kauf noch von einer Abwick­lungs­stel­le bestä­ti­gen lässt. – 20 Mil­li­ar­den Euro könn­ten Anle­ger mit der Block­chain-Tech­nik jähr­li­ch spa­ren. Das Ein­spar­po­ten­zi­al bei Lage­rung und Abwick­lung von Wert­pa­pie­ren und dem Han­del damit wird auf 90 Pro­zent geschätzt.

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